Eine Forschungs- und Produktionsplattform im Herzen der Euregio

Mithra Pharmaceuticals, ein Spin-Off der Universität von Lüttich und spezialisiert auf die Gesundheit der Frau, legt heute den ersten Gründungsstein seiner Forschungs- und Produktionsplattform im Gewerbegebiet Arbre Saint-Michel in Flémalle. Ziel dieser im Herzen der Euregio angelegten Technologieplattform, die Akteuren der Pharmaindustrie zur Verfügung gestellt wird, ist es, unsere Region und unser Land im Arzneimittelsektor auf internationalem Niveau bekannt zu machen. Diese Plattform dürfte daneben über kurz oder lang Hunderte von Arbeitsplätzen schaffen.

Das 1999 von François Fornieri gegründete Unternehmen Mithra Pharmaceuticals ist in nur wenigen Jahren im Bereich der „weiblichen Gesundheit“ innerhalb Belgiens und des Herzogtums Luxemburg mit 45,1 % Marktanteil in der Sparte der Empfängnisverhütung zum Marktführer avanciert. Mithra ist daneben in weiteren 30 Ländern weltweit tätig. Um Innovationen noch stärker zu fördern, legt Mithra Pharmaceuticals großen Wert darauf, kontinuierlich neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen im Arzneimittelsektor, mit Universitäten und renommierten Forschungszentren in Belgien und der ganzen Welt zu erschließen und die daraus entstehenden Synergieeffekte zu nutzen. Alle unsere Partner können von der 15-jährigen Erfahrung des Mithra-Konzerns und den zusammengenommen über 100 Jahren Erfahrung seiner Unternehmensleitung in Forschung, Entwicklung, Vermarktung und Vertrieb profitieren.

Innovation kultivieren

Durch die Schaffung einer solchen Technologieplattform unter der Bezeichnung „Contract Development and Manufacturing Organisation (CDMO)“ kann Mithra Pharmaceuticals sein internes und das über internationale, aber auch nationale und regionale Partnerschaften erworbene Know-how ausbauen und besser verwerten.

Mit dieser Zielsetzung basiert diese technologische Plattform auf zwei Schwerpunkten:

  • einem Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt zur Integration innovativer Projekte
  • einem Produktionsschwerpunkt

Die Verwurzelung und die Valorisierung der Forschung und des Know-hows von Mithra Pharmaceuticals sind für den Erhalt der Wertschöpfungskette und die Gewährleistung der Weiterentwicklung der Gruppe unerlässlich. Der Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt ist die Speerspitze des neuen Standorts im belgischen Flémalle. Mithra Pharmaceuticals wird hier eigene Forschungsprojekte leiten und die neuen Handlungsbereiche ausloten.

Neben der Entwicklung eigener therapeutischer und diagnostischer Lösungen möchte Mithra auch sein Know-how im Rahmen externer Partnerschaften einbringen, insbesondere im Bereich medizinischer Polymere, einem Nischenmarkt, der sich ständig weiterentwickelt (diese Polymere sind Matrizen, die eine langfristige Abgabe des Wirkstoffs eines Medikaments ermöglichen). In diesem Bereich verfügt Mithra über eine einzigartige Expertise.

Partner aus Industrie, Hochschulen, Mittelstand oder aus dem Start-up-Bereich können von der Expertise profitieren, die sich Mithra im Laufe der Jahre in einem Rahmen angeeignet hat, der den Ideenaustausch und die Weitergabe von Wissen erleichtert, so dass die Markteinführung innovativer Produkte beschleunigt wird. Auch internationale Partner können hier im regulatorischen Bereich wertvolle Kompetenzen finden, mit denen sich der europäische Markt schneller erschließen lässt.

Als integrierte technologische Plattform (F & E und Produktion) kann Mithra dank des Produktionspfeilers therapeutische Lösungen produzieren, die aus der Technologie medizinischer Polymere entstehen (Implantate und andere Polymerformen), injizierbare sterile Arzneimittel sowie i.m./s.c. Implantate. In einer späteren Phase soll diese Plattform zur Fertigung von Tabletten auch eine Kompressionseinheit sowie eine Einheit zur Blisterverpackung umfassen. Die Produktion wird also zunächst auf die Valorisierung der Akquisitionen ausgerichtet sein und nach und nach durch neue Kapazitäten zur Entwicklung von internationalen Vertriebsaktivitäten von Mithra ergänzt werden. Die Plattform wird den strengen europäischen (EMA) und amerikanischen (FDA) „GMP“-Normen entsprechen, um auf den spezifischen Bedarf jedes Partners eingehen zu können (Volumen, Entwicklung von Produktionstools etc.).

„Diese Technologieplattform wird durch zwei wichtige Elemente angereichert“, erläutert François Fornieri, Gründer und CEO von Mithra Pharmaceuticals. „Auf der einen Seite planen wir die Integration von Forschungs- und Produktionstätigkeit. Dies ermöglicht es uns einerseits, den mit der Vorbereitung von Registrierungen sowie der Realisierung klinischer Chargen einhergehenden Verwaltungsaufwand zu begrenzen, und auf der anderen Seite, kleinere und mittlere Chargen herzustellen. Auf diese Weise sind wir in der Lage, Medikamente für spezifische Nischenmärkte oder solche medizinischen Artikel zu produzieren, die sich am Anfang ihrer Vermarktung befinden. Auf der anderen Seite verfolgen wir im Bereich weibliche Gesundheit so einen breiteren Ansatz, in dem wir sowohl im diagnostischen als auch im therapeutischen Bereich arbeiten können.“

Mithra setzt als regionaler Partner auf Synergien mit den angrenzenden Regionen Limburg und Aachen zugunsten der internationalen Entwicklungszusammenarbeit.

Die technologische Plattform von Mithra Pharmaceuticals in Flémalle stellt die Expertise, Infrastruktur und die notwendigen Ressourcen zur Schaffung eines geeigneten Rahmens für den Aufbau von fruchtbaren Beziehungen mit industriellen Partnern, Mittelständlern und Wissenszentren dar, um die Innovationskapazitäten des Unternehmens zu verbessern und eine interregionale pharmazeutische Weiterentwicklung aller Akteure zu fördern.

Der Vizepräsident der wallonischen Regierung und der Fédération Wallonie-Bruxelles, der Minister für Wirtschaft, Industrie, Innovation und Forschung, Jean-Claude MARCOURT, begrüßt das Bauprojekt von Mithra Pharmaceuticals. Er fügt hinzu: „Dieses ehrgeizige Projekt eines wallonischen mittelständischen Unternehmens, das eine Stellung als weltweiter Marktführer in seinem Tätigkeitsbereich einnimmt, ist für uns ein Zeichen, dass die Wallonie eine Region der Innovation und des Unternehmertums bleiben wird. Im Herzen eines weltweit einzigartigen Ökosystems in den Bereichen Gesundheit, Arzneimittelindustrie und Biotechnologie passt das Projekt von Mithra Pharmaceuticals perfekt zur im Rahmen des Marshall-Plans eingeführten industriellen Strategie und zur von mir initiierten Politik der Exzellenzzentren.“

François Fornieri blickt über den Rand „seiner“ Region Lüttich hinaus. „Zusammen sind wir stärker gegen die Auswirkungen der Krise gerüstet. Wir müssen uns der Welt öffnen. Die Vergangenheit zeigt, welches Potenzial wir besitzen“, so Fornieri. „Die Zeiten, in denen die Wallonie eine große Industriemacht war, sind nicht so fern. Zu Zeiten des Fürstentums Lüttich hatten Lüttich und Hasselt sich zusammengetan, um eine solide Wirtschaft in der Region zu schaffen. Weshalb dieses Modell nicht wieder aufgreifen?“

Eine Investition von 116 Millionen Euro

Diese brandneue Entwicklungsplattform entsteht in Flémalle auf einem Gebiet von drei Hektar (mit der Option auf vier zusätzliche Hektar); eine Investition von insgesamt 116 Millionen Euro. Über den Zeitraum 2014-2016 werden 70 Millionen Euro investiert. Diese Gelder stammen vom Gründer, der Intégrale, ING Lease Belgium und den öffentlichen Investoren Meuse-Invest und SRIW. Diese Plattform dürfte plangemäß Ende 2016 den Betrieb aufnehmen.

Mithra inaugurates a school in Burkina Faso

Challenges

Among the Gurma people, still a highly male-dominated society, women usually have a clearly defined role, limited to childbirth and domestic chores. Families do not tend to send their daughters to school, as this would deprive them of labour for daily chores.

Experience in the field acquired by Îles de Paix nonetheless shows that there is a direct link between level of education and standard of living. In addition to the new professional prospects offered by access to education, it is observed that a higher standard of living leads to better control of birth rates. In a country where women have on average 7.2 children, the impact is unequivocal.

Unequal access to education based on gender still persists despite a positive discrimination policy run by government authorities in favour of girls.

While 15.9% of males complete primary education, only 1.6% of females attain the same level.

According to a study conducted in 2009:

  • The rate of primary schooling is 41.8% for boys and 34.4% for girls
  • The rate of secondary schooling is 8.3% for boys and 5.6% for girls
  • The literacy rate is 20.6% for boys and 12.2% for women

It should also be noted that access to secondary education is very low in the Diapangou region where Îles de Paix operates, considerably below the national average, since fewer than one in five children go to secondary school.

The project

Building the college in Louargou will facilitate access to education for children living in the north of the district, particularly girls, as distance is an even bigger hurdle for girls than for boys.

In addition to long distances and the costs incurred by accommodation outside the family circle, it is feared that inadequately supervised young girls will “fall pregnant”. Parents are reluctant to allow them to stray too far outside the family circle.

The college in Louargou should eliminate several obstacles which prevent young girls from continuing secondary education by meeting the needs of interested families.

Girls are expected to make up approximately 38% of the population of the new college. Six primary schools are located in the catchment area of the college and currently teach 800 pupils.

The new college should also relieve other surrounding colleges which have on average 92 pupils per class as opposed to a national standard of 60 pupils per class. This will also increase the quality of teaching.

Lastly, creating this college will consolidate and strengthen skills amassed in primary school.

In addition to building the college, there are plans to support the creation of a parent association and to carry out occasional awareness-raising campaigns on the importance of schooling, particularly among girls.

Third place for Mithra in the first Randstad Regional Award

Study context and methodology

For the past 14 years, Randstad has been assessing the appeal of employers of more than 1,000 individuals on a national scale. This study is currently applied in 23 other countries, on 4 continents. In order to take local labour market factors into account, Randstad conducted an identical opinion survey between April and May 2014, on businesses with less than 1,000 employees in the Liège region. More than 1 600 individuals shared their opinions on employer branding for 24 private businesses with at least 7% notoriety.

Third place for Mithra

The Randstad Regional Award is given to the company which has the higher overall score in terms of relative appeal. This value is obtained by calculating the average number of points assigned to an employer known to the respondent and for whom he/she would like to work. Based on its national study, Randstad has drawn up a list of criteria for employer branding, i.e. criteria which influence an applicant’s choice. The criteria-based analysis demonstrates Mithra’s key presence in the top 3 most attractive companies in Liège. Liège Airport and Mithra share second places. Mithra ranks second in terms of competitive pay, corporate financial health and job description, and ranks third notably in terms of future prospects, pleasant working environment, job security and corporate concern for the environment.

Analysis of the sub-groups of respondents also proves that Mithra ranks second amongBaccalauréat holders and the 18-24 age group, and third for older respondents.

Top 10 relative appeal of Liège employers

  1. EVS : 72 %
  2. Liège Airport : 56 %
  3. Mithra : 52 %
  4. Jouets Broze : 47 %
  5. Lyreco : 39 %
  6. Lampiris : 39 %
  7. Eloy Travaux : 39 %
  8. Balteau : 37 %
  9. Air Liquide : 36 %
  10. Knauf : 35 %

About Randstad

Randstad Group Belgium comprises three entities in Belgium, Randstad, Tempo-Team and B-bridge. The group employs 1,637 people. It has 299 agencies and HR centres located in Belgium. Randstad, human resources specialist (temping, recruitment and selection, outplacement, training, in-house agencies, human resource projects, project-sourcing, consultancy, service vouchers), is Belgium’s largest employer. Each week, the company, Belgian leader in the temping, outplacement and service voucher fields, sends more than 29,000 people out to work.